Ambrakischen Golf

Anfang August verließen wir unsere lieb gewonnene Ankerbucht auf Meganision und flohen Richtung Norden in den Ambrakischen Golf.

Da es zu dieser Zeit so voll wird dass man zum Nachbarn auf das Boot übersteigen könnte. Auch nimmt die Wasserqualität sehr ab, was nicht unbedingt zum Badevergnügen beiträgt.

Also suchten wir Erholung im Ambrakischen Golf denn dort hinein verirren sich fast nie Chartergäste und auch keine Flottilen. 

Die Fahrt geht durch den Kanal von Lefkas, wo wir pünktlich um 10 Uhr mit bestimmt 20 anderen Booten durch die geöffnete Brücke fuhren. Ich dachte schon, WOW, wenn die alle nach Preveza wollen dann wird es ziemlich voll. Aber die meisten der Charteryachten fuhren Richtung Paxos. Wir konnten gegen Mittag in Preveza in Höhe des Rathauses am Stadtkai festmachen. 

Am Abend besuchten wir unsere griechische Freunde von der Taverna“mythos“. Das Essen war wie immer sehr lecker :-).

Am nächsten Tag fuhren wir dann in den Ambrakischen Golf weiter. Leider war kein Wind somit mussten wir die ganze Strecke motoren. In der Bucht angekommen, wartete schon die SY-Shambala auf uns. Sie beendeten hier in Griechenland ihre 6 – jährige Weltumseglung.

 

Nach ein paar Tagen fuhren wir weiter Richtung Osten und fanden eine sehr gut geschützte Bucht. Am Strand lagen ein paar Dauercamper, es gab eine Stranddusche und sogar Quellwasser zum Trinken. 

 

Hier verbrachten wir geschützt von Wind und Welle eine ganze Weile, man konnte mit Fly kilometerweit spazieren gehen, kein Autolärm, keine Nightclubs und das Beste, in der ganzen Bucht lagen fast keine anderen Segelboote. Einfach traumhaft. Die einzigen Geräusche waren die Glocken der Schafe, die hier in unmittelbarer Nachbarschaft weideten.

An einen Tag segelten wir nachmittags nur so „just vor fun“ da es einen super Wind gab. Das hatten wir auch schon lange nicht mehr gemacht. Einfach für ein paar Stunden segeln um dann wieder am alten Ankerplatz anzukommen. War aber ein super toller Segeltag.

 

Aber irgendwann mussten wir mal wieder was einkaufen und so verließen wir die Idylle und fuhren nach Vonitsa. Da hat es uns dann gleich wieder nachts erwischt. Da wir nur eine Nacht bleiben wollten, fiel unser Anker vor dem Stadtkai. Ab 23 Uhr bis 04:00 Uhr nachts spielte eine Band am Stadtkai und an Schlaf war leider nicht zu denken. Na ja, hatten ja zwei Wochen absolute Ruhe, somit verkrafteten wir das auch. 

Am nächsten Tag ging es dann noch das kurze Stück wieder zurück nach Preveza. Diesmal fuhren wir nicht zum Stadtkai sondern legten uns für ein paar Tage hinter den Fischerhafen auf Anker.

 

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One Reply to “Ambrakischen Golf”

  1. Hallo von martina und thomas von der sy cerga. Wir haben uns auch im august in den golf geflüchtet. Sehr schön und ruhig. Unser boot steht jetzt in preveza und im oktober probieren wir mal den herbst in griechenland. Ahoi

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