Argolischer Golf

Wei­ter geht es am Frei­tag den 04.05.2017 von Monem­va­sia nach Gera­kas. Gera­kas befin­det sich nur 10 SM nörd­lich von Monem­va­sia. Da kein Wind geht, moto­ren wir das kur­ze Stück.
In Gera­kas ange­kom­men, kön­nen wir am alten Fähr­an­le­ger längs­seits anle­gen. Wir sind noch kei­ne Stun­de am Kai, da kommt ein star­ker West­wind auf, der die nächs­ten 3 Tage auch anhält.

Das klei­ne Fischer­dorf Gera­kas gefällt uns sehr gut. Es gibt 3 Taver­nen, eine ein­zi­ge Stra­ße und man kann von Ruhe pur spre­chen. Die ein­zi­gen, die hier raus und rein fah­ren sind drei bis vier Fischer­boo­te. Ansons­ten herrscht hier abso­lu­te Ruhe. Nur am Sonn­tag kamen ein paar Tages­tou­ris­ten in die Bucht.

Gerakas1

Gerakas2

Gerakas3
Am Mon­tag früh ver­lie­ßen wir Gera­kas und mach­ten uns auf in den Argo­li­schen Golf, genau­er gesagt nach Por­to Heli.

Nach 37 SM und Segeln lie­ßen wir um 15:30 Uhr den Anker in Por­to Heli fal­len.

Am Don­ners­tag den 11.05.2017 ging der Anker um 9:30 Uhr auf und wir ver­lie­ßen Port Heli um nach Koi­las zu fah­ren. Denn hier woll­ten wir an den Kai gehen um Was­ser zu tan­ken.
Um 12:15 Uhr anker­ten wir auf 3 m Tie­fe. Lei­der war am Kai kein Platz mehr frei und somit wur­de das Was­ser­bun­kern auf Naf­pli­on ver­scho­ben.

Am nächs­ten Tag ging es ziem­lich früh wei­ter denn wir woll­ten nach Naf­pli­on, das am Ende des Argo­li­schen Golfs liegt.

In Naf­pli­on mach­ten wir mit Bug­an­ker an der Hafen­mo­le fest. Schö­ne Stadt aber im Hafen stinkt es gewal­tig.
In Naf­pli­on hat­ten wir am Frei­tag Abend Stark­wind von SW und es stand ein ziem­li­cher Schwell im Hafen, der das Lie­gen hier sehr unan­ge­nehm mach­te.
Naf­pli­on war nach den Unab­hän­gig­keits­krieg für kur­ze Zeit die Haupt­stadt von Grie­chen­land. In der Alt­stadt gibt es noch vie­le Gebäu­de aus dem 18. und 19. Jahr­hun­dert. Auch gibt es die Fes­tung Pal­a­midi, die man über 857 Stu­fen errei­chen kann. Da es aber das gan­ze Wochen­en­de 35 Grad hat­te, erspar­ten wir uns den Auf­stieg bei die­ser Hit­ze.
In Naf­pli­on kann man sehr gut ein­kau­fen. Es gibt zahl­rei­che Lebens­mit­tel­lä­den, Metz­ge­rei­en, Bäcke­rei­en und einen Lidl.
Wir wer­den Naf­pli­on noch­mals im Win­ter besu­chen aber dann auf dem Land­weg denn es ist wirk­lich eine sehens­wer­te Stadt. Nur mit dem Boot wür­de ich dazu abra­ten.

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Koenig_Otto

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