Monastir

Meine Segel-Reise beginnt.

Ich bin am Sams­tag auf­ge­packt mit zwei Rei­se­ta­schen und einen Ruck­sack von Mün­chen nach Enfidha (Tune­si­en) geflo­gen. Der Flug ver­lief ohne Zwi­schen­fäl­le, nur am Zoll in Enfidha wur­de mir lei­der mein Fern­glas beschlag­nahmt da es nicht nach Tune­si­en ein­ge­führt wer­den dürf­te. Na ja hat mich schon ein biss­chen geär­gert.
Dann ging es mit dem Taxi nach Port Yas­min Ham­mer­met wo mei­ne “SY-Odys­sey” schon auf mich war­te­te.
Am Sonn­tag spül­te ich erst mal den gan­zen Saha­ra-Sand von der “SY-Odys­sey” den es war kein wei­ßes son­dern rotes Boot.
Am Mon­tag dann schlug ich die Segel an und berei­tet alles vor um so schnell wie mög­lich aus­zu­lau­fen, denn ich will schnell wie nach Monastir.
Mon­tag früh bin ich dann gleich um 7 Uhr zum Aus­kla­rie­ren gegan­gen, da kei­ner irgend­was genau weiß ist es ein Mara­thon lauf. Erst zur Poli­ce, dann zur Gar­de Natio­nal, anschlie­ßend noch der Zoll und dann noch zur Capi­tai­ne­rie. Schließ­lich bin ich dann um 9 Uhr los­ge­kom­men.

Laut Kar­ten­plot­ter sind es ca. 40 SM bis Monastir das heiß ich müss­te es in 8 bis 10 Stun­den schaf­fen. Aber ich hab die Rech­nung ohne den Wind gemacht, erst war über­haupt kein Wind somit fuhr ich unter Maschi­ne und danach kam end­lich ein leich­ter Wind auf, der aber von vor­ne kam. Irgend­wann Nach­mit­tag sah ich dann das ich es nie bei Tages­licht nach Monastir schaf­fe und somit stand eine Plan­än­de­rung im Rau­me, ich ent­schied mich die Mari­na El Kan­taoui anzu­lau­fen, wobei ich die auch lei­der nicht mehr im Tages­licht schaff­te da es hier bereits um 18:30 Nacht ist. Aber die Ein­fahrt ist Betont und Beleuch­tet somit ging es. Um 20 Uhr mach­te ich dann die Lei­nen fest und geneh­mig­te mir noch ein Bier in einer Bar wo CL Real Madrid gegen den VFL Wolfs­burg lief, das freut als Fuß­ball Fan natür­lich.

Am nächs­ten Tag nach einer schö­nen Dusche fuhr ich wei­ter nach Monastir, heu­te sieht es mit dem Wind ganz anders aus. Wind­stär­ke 4, 15 bis 20 KN aber lei­der von der fal­schen Rich­tung. Aber ich genoss das Segeln und kreu­ze Rich­tung Monastir. Die Gin Fizz stampft schön durch die Wel­len.
Nach­mit­tag hab ich dann zum ers­ten mal Del­fi­ne gese­hen, es waren 5 Stück und sie schwam­men ca. 3 bis 4 Meter neben mir. Das war ein super tol­les Erleb­nis.
Die Mari­na Monastir liegt hin­ter dem Cap Monastir und da stand mäch­tig Wind und Wel­le stel­len­wei­se mach­te ich nur 2 Kno­ten fahrt.
Die Lei­nen mach­te ich dann um 15 Uhr fest. Die Mari­ne­ros hal­fen mir beim Anle­gen da ziem­lich Wind im Hafen stand.

Mein ers­ter Ein­druck von Monastir ist sehr gut, die Sani­tä­ren Ein­rich­tun­gen sind wesent­lich bes­ser und moder­ner als die Ham­ma­met. Auch die Stadt macht für mich einen bes­se­ren Ein­druck, als Yas­min Ham­mer­met der neu errich­tet wur­de und kei­ne Flair aus­strahlt.

Lei­der kann ich im Moment kei­ne Bil­der hoch­la­den, da die Inter­net­ver­bin­dung hier im Hafen sehr schlecht ist.

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2 Kommentare bei „Monastir“

  1. Hal­lo Harald, ich wün­sche dir alles gute und immer den rich­ti­gen Wind. Dein Sau­na Freund Rein­hold

    1. Hal­lo Rein­hold,
      ich hof­fe wir sehen uns die­ses Jahr viel­leicht in Grie­chen­land.
      Schö­ne Grü­ße
      Har­ry

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