Tunesien

Last minute Urlaub in Tunesien.

Seit Dezem­ber habe ich schon ein Auge auf eine  Jean­ne­au “Gin Fizz” gewor­fen die in Tune­si­en liegt. Aber der Stand­ort der Segel­yacht hielt mich immer wie­der ab.Letzten Mitt­woch ent­schied ich mich dann recht spon­tan, nach Tune­si­en zu flie­gen und sie mir anzu­se­hen.

Am Sams­tag Mitt­woch lan­de­te ich mit Tuni­sair auf dem Flug­ha­fen Enfidha in Tune­si­en. An die­sem Sams­tag lan­de­ten nur vier Maschi­nen und es ist war sehr leer. Was mir hier sehr schnell auf­fiel waren die vie­len Poli­zis­ten, über­all waren sie. Gefühlt waren es mehr Poli­zis­ten als Zivil­per­so­nen.

Enfidha Airport
Enfidha Air­port

Das Wet­ter war am Sams­tag durch­wach­sen aber es war warm mit 20 Grad. Ich ging zum Taxi­stand und fuhr mit einem Taxi nach Yas­min Ham­ma­met. Der Taxi­fah­rer konn­te ein biss­chen Deutsch und so unter­hiel­ten wir uns ein wenig und er erzähl­te mir das der Tou­ris­mus in Tune­si­en völ­lig ein­ge­bro­chen ist.

Ange­kom­men in der Mari­na Yas­min Ham­ma­met, erwar­te­te mich eine Mari­na die auch in Spa­ni­en ste­hen könn­te. Um die Mari­na zahl­rei­che Cafés und Restau­rants, dahin­ter Hotel­an­la­gen. Die Mari­na mach­te aber einen sehr moder­nen und guten Ein­druck.

Am Sams­tag Abend kam dann der Eig­ner und wir gin­gen zusam­men zur “Gin Fizz” die die nächs­ten 6 Tage mein Zuhau­se sein wird. Da es schon spät und dun­kel war, unter­hiel­ten wir uns noch ein wenig und gin­gen dann schla­fen.

Die nächs­ten Tage sah ich mir die “Gin Fizz” sehr genau an. So eine Boots­be­sich­ti­gung  hat­te ich auch noch nicht. Ich konn­te dar­auf 6 Tage woh­nen  und alles genau unter die Lupe neh­men.

Am Mon­tag sind wir dann raus­ge­fah­ren und haben den Motor und die Segel getes­tet. Es war ein schö­ner Segel­tag mit wenig Wind aber dafür war es son­nig mit ca. 22 Grad.

Da der Ver­käu­fer schon seit 4 Jah­ren die Segel­yacht in Tune­si­en lie­gen hat, hat er sich mit eini­gen Tune­si­ern ange­freun­det.

Da war z. B. Tarek, er wohnt in einem Dorf in den Ber­gen und fährt jeden Tag ca. 40 Minu­ten nach Ham­ma­met zum Strand wo er 3 Kame­le und 12 Pfer­de hat. Auf ihnen kön­nen Tou­ris­ten rei­ten oder sich mit der Kut­sche rum­fah­ren las­sen. Mit Tarek, der ein wenig Deutsch kann, sind wir täg­lich zum Essen gegan­gen und zwar da, wo die Tune­sie­ren essen. Das war abso­lut super.

Kamelreiten
Kamel­rei­ten

Ein­mal waren wir in Ham­ma­met beim Cous­cous essen, ein ande­res Mal waren wir bei einem Grill­stand wo es Lamm­fleisch gab. So ein lecke­res Lamm hat­te ich noch nie geges­sen.

Cuscus
Cous­cous

Für mich war es ein Glücks­tref­fer mit Tarek, da ich sehr ger­ne mich für das Leben der Ein­hei­mi­schen inter­es­sie­re und nicht so auf die Tou­ris­ten­vier­tel ste­he.

Ich bekam einen Ein­druck von Ham­ma­met und wie die Tune­si­er leben.  Auch sind die Tune­si­er sehr auf­ge­schlos­sen gegen­über Euro­pä­ern. Ich hat­te  mich auch  an kei­nen Tag in Tune­si­en unsi­cher gefühlt.

Was einen aber auf­fällt sind die weni­gen Tou­ris­ten. Die Cafés  und Restau­rants sind leer. Ein­mal waren wir in der Medi­na von Yas­mi­ne Ham­ma­met, da waren wir die ein­zi­gen Tou­ris­ten 😉

Medina Yasmine Hammamet
Medi­na Yas­mi­ne Ham­ma­met

Für mich war es eine sehr schö­ne Woche und ich muss echt sagen Tune­si­en hat mich sehr posi­tiv über­rascht.

Wie es mit der “Gin Fizz” wei­ter­geht dem­nächst mehr.

 

 

 

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