Von Verdun bis Toul

Weiter geht es von Verdun bis Toul.

End­lich geht es nach 6 Tagen die ich in Ver­dun gele­gen habe wie­der wei­ter. Ich mer­ke wie es mir, wenn ich für 1 bis 2 Tage in irgend einen Hafen gele­gen habe, in mir krib­belt und das ich wei­ter zie­hen will.

Besuch aus der Heimat

Ich bre­che also am Don­ners­tag früh um 8:45 Uhr zur ers­ten Schleu­se auf. Mein Tages­ziel heiß heu­te St. Mihiel. Es scheint die Son­ne aber die Nacht war sehr kalt, es hat­te nur 8 Grad heu­te Nacht. Auch jetzt habe ich noch eine lan­ge Hose und Fleec­pul­li an.
Die Fahrt ist sehr ent­spannt und nicht sehr auf­re­gend. Auch die Land­schaft ver­än­dert sich kaum mehr, links und rechts Fel­der. Man fährt lei­der durch kei­ne Städ­te mehr durch, die Stre­cken auf der Maas wer­den auch immer kür­zer man fährt viel mehr auf den Canal de Meus.

Fischreiher an der La Meuse

In St. Mihiel habe ich eine sehr guten­Lie­ge­platz erwischt, er ist kos­ten­los auch Strom und Was­ser sind umsonst. Per­fekt! Am Frei­tag bin ich nur ein kur­zes Stück gefah­ren bis nach Com­mer­cy das waren 22 KM. Da es bis Toul noch zu weit war und dazwi­schen kein geeig­ne­ter Lie­ge­platz mehr kam.

Lei­der war der Platz in Com­mer­cy nicht mehr kos­ten­los. Dafür war der Aldi gleich um die Ecke, somit konn­te ich mei­nen Pro­vi­ant auf­sto­cken.

Sunshine in der Schleuse

Am Sams­tag früh bin ich schon um 8 Uhr los­ge­fah­ren, da die nächs­te Schleu­se erst in 6 KM Ent­fer­nung war und ich die­sen Tag bis Toul schaf­fen woll­te.

Letzte Schleuse auf der Maas

Ich muss sagen das die­ser Abschnitt der anstren­gends­te von mei­ner gan­zen Rei­se bis­her war.
Ges­tern hat­te ich 17 Schleu­sen bei einer Außen­tem­pe­ra­tur von 30 Grad. Am Abend war ich dann gegen 17 Uhr in Toul im Hafen Port de Fran­ce. Ich war total platt, es gab auch nur noch Essen aus der Dose, da ich kei­ne Lust hat­te noch viel zu kochen. Hof­fe das Wet­ter jetzt so bleibt, denn es ist schon toll, mal in Urlaubs­mo­dus zu kom­men.

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